Warum das Gehirn Gehirnsport so dringend braucht, um gut funktionieren zu können!

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Endlich verstehen, warum das Gehirn Gehirnsport so dringend braucht, um gut funktionieren zu können!

Bist du bereit? Ok!

Gehen wir einmal ganz weit zurück und schauen uns an, wie alles seinen Anfang genommen hat. Stell dir vor, du bist ein Säugling und du nimmst alle Eindrücke um dich herum wahr:

Die Geräusche im Schwimmbad, die Hitze, denn es ist Sommer mit 26 Grad, gottseidank ist es schattig und die Muttermilch ist wohltemperiert und schmeckt lecker. Du greifst nach der Nase deiner Mutter. Plötzlich bekommst du Wasserspritzer ins Gesicht, weil dein Bruder wie wild seine nassen Haare schüttelt.

So viele neue Eindrücke brechen gleichzeitig auf dich herein. Ein Feuerwerk an neuen Reizen! Genauso ergeht es dem Gehirn, wenn neue Informationen bei ihm ankommen. Da gibt es so viel gleichzeitig zu tun. Diese Reize sind für das Gehirn eines Babys eine riesen Herausforderung. Es kann nämlich auf fast nichts zurückgreifen, sondern muss erst einmal neue Leitungen im Gehirn verlegen. Im zweiten Schritt werden diese Leitungen miteinander verknüpft, damit die verschiedenen Gehirnbereiche nicht nur untereinander, sondern auch gleichzeitig mit deinem Körper super kommunizieren können.

Die Jahre vergehen, du siehst, wie deine Eltern dich in sämtliche Kinderkurse schicken, mit dir in die Natur zum Wandern gehen und weil Papa es auch gelernt hat, bekommst du Klavierstunden und sitzt später sogar an der Orgel.

Du blickst zufrieden zurück, dann plötzlich meldet sich das Gehirn bei dir und flüstert dir zu: „Da hast du aber Schwein gehabt, denn die Gene allein hätten dir keine Eins in Mathe und Latein beschert. Da darfst du dich bei deinen Eltern bedanken, dass du so viele Dinge machen durftest. Ich weiß, du warst sehr fleißig, aber mit Üben allein wärst du nie so reibungslos durch die Schulzeit gekommen. Sogar im Sport hattest du eine Eins. Das hast du alles dem guten Kommunikations-Netzwerk zu verdanken. Darum sind dein Körper und ich auch so gute Freunde und haben dich unterstützt, wo es nur ging.“

Ja, so ungefähr würde das Gehirn sprechen, wenn es denn sprechen könnte. Gut zu wissen, dass diese gute Zusammenarbeit, mir so viele Vorteile gebracht hat. „Aber jetzt bist du an der Reihe, dich darum kümmern, dass nicht alles umsonst war. Denn anstrengend wird es erst, wenn es um den Erhalt dieses Kommunikations-Netzes im Gehirn geht. Denn das Gehirn läuft nicht automatisch wie am Schnürchen.“ Stimmt, das Gehirn vergisst nichts, nimmt jeden Schaden, der ihm zugefügt wird sehr ernst und ist leider auch ziemlich nachtragend. Die geistige Entwicklung kann also in beide Richtungen losgehen, sowohl nach vorne aber eben auch nach hinten! Von wegen, dass nach der Schulzeit mit dem Abschlusszeugnis auch für das Gehirn die Zeit der geistigen Entwicklung beendet ist – ganz im Gegenteil. Seine Topform erreicht das Gehirn ungefähr mit dem 18. bis 20. Lebensjahr, da fühlt es sich unbesiegbar. Das ändert sich je nachdem, wieviel Zeit, Ideen und Training du in dein Gehirn investierst. Dementsprechend wird dein Gehirn seine Leistung erbringen. Knallhart! Wie du mir- so ich dir! Und wer gar nichts tut, für den wartet der natürliche Abbau. Das bedeutet im Klartext: Deine Hauptaufgabe ist es, dich gegen den Abbau der Gehirnzellen zu wehren, du musst verhindern, dass Gehirnzellen altersbedingt einfach absterben. Darum ist diese Partnerschaft auch so wichtig, damit der weitere Lebensweg für das Gehirn kein anstrengender Marathon, sondern eine Erfolgsgeschichte werden kann. Aus diesem Grund hat die Partnerschaft zwischen Körper und Gehirn höchste Priorität. Denn du bist derjenige, sich darum kümmern muss, dass dein Gehirn niemals unterfordert wird, sich weder langweilt, noch in den Ruhestand versetzt wird. Denn das wäre sein sicherer Tod, wenn auch sehr schleichend.

Außerdem musst du auch für ein passendes Umfeld sorgen. Warum erklärt ein Vergleich mit den Tieren in der Natur und im Zoo. Schon lange haben die Tierpfleger erkannt, dass es nicht reicht, nur Futter in die Käfige zu werfen. Tiere brauchen Beschäftigung, sonst werden sie krank, depressiv und verkümmern, Delfine begehen sogar Selbstmord, wenn sie es in ihrem Wasserbecken nicht mehr aushalten. D.h. für das Gehirn sind Reize überlebenswichtig. Der Mensch im Gegensatz zum Tier im Zoo kann auf echte Reize in der Natur zurückgreifen. Wenn diese allerdings nicht ausreichen, dann wird es eng. Dieses Szenario kennen wir bereits. Wir haben es hautnah während der Pandemie erlebt. Damals haben wir gelebt wie Tiere, eingesperrt in unsere vier Wände. Dass diese Isolation noch heute seine Schatten wirft, erkennt man ganz deutlich daran, dass viele Kinder und Jugendliche nur schwer in ihren Schulalltag zurückgefunden haben und noch heute stark darunter leiden. Das sind deutliche Anzeichen für die Spätfolgen einer Isolation. Selbst Langeweile, eintönige Arbeit oder einfach ein Mangel an Reizen verursacht bereits Einbußen an Lebens- und Denkkraft aber auch an mentaler Energie. Gerade für unsere Zeit ist es wichtiger denn je, diese Defizite auszugleichen. Als Ersatz bieten sich Trainingsprogramme an, die das Gehirn maximal herausfordern, es an seine Grenze stoßen lässt. Immer und immer wieder. Mit einem richtig intensiven Gehirntraining kannst du deinem Gehirn endlich das zurückgeben, was es dringend zum Wachstum und zum Ausbau seines Kommunikations-Netzes braucht.

Damit ist Frage nach der Wichtigkeit des Gehirnsports beantwortet. In keiner Zeit zuvor hat der Mensch in einer so reizarmen Welt gelebt wie heute. Darum sind die Gehirnupdates des Gehirnsportlers mit den simulierten Reizen die Garanten, für ein gesundes leistungsstarkes Gehirn.

 

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